Gerade bei ZEIT online gelesen: Jürgen Trittin hört am liebsten Punkrock. The Clash und die Fehlfarben. Über die musikalischen Vorlieben seiner Partei sagt er diesen netten Satz:
“Einen guten Musikgeschmack hatte sie nie.“
Sensation also, auch Bundestagsabgeordnete können einen guten Musikgeschmack haben. Und da Musik, vor allem die subkulturellen Spielarten, auch öfter mit gewissen mir nahe liegenden menschlichen Denkweisen verknüpft sein kann, ist mir der Jürgen nun ein bisschen sympathischer als vorher. Was leider nichts an der Tatsache ändert, dass die Grünen mittlerweile so weit in die politische Landschaft integriert sind, dass innovative Ansätze von den Stalinorgeln der realistisch machbaren Kompromisse übertönt werden. Aufmunitionierer und dabei allen voran natürlich Joschka Fischer. Und dazu sag ich noch mal: Wenn du die Sumpfmusik aus dem Sumpf holst, ist es keine Sumpfmusik mehr.
