Scheissekalt und nasse Füße

Es wintert. Überall in der Luft Schneeflocken, auch der Boden ist hier mittlerweile zentimeterhoch bedeckt. Ich bin einer der wenigen, die Schnee mögen - andere Leute scheinen das ja nur zum Skifahren auszuhalten. Aber ich mag Schnee. Ich mag Autofahren bei Schnee, bin ja schließlich nicht umsonst in einem hochgelegen Dorf auf der schwäbischen Alb aufgewachsen. Da war es Standard, sich nachts mit dem Lenkrad im Anschlag den Berg hinaufzuarbeiten - oder in den Graben. Heute fahre ich Automatik und hab manchmal das Gefühl, das das im Winter nicht das Beste ist.

Vor kurzem meinte ich auch einen Artikel gelesen zu haben, in dem die Möglichkeit thematisiert wurde, dass es doch identische Schneeflocken geben könnte, basierend auf Wahrscheinlichkeitsrechnungen. Jaja, das Leben ist ein Spielen mit Wahrscheinlichkeiten, aber hundertprozentig. Da bin ich mir sicher.

Zurück zum Thema: endlich Schnee und hier ist es herrlich still, da keiner mit dem Auto unterwegs ist; und wenn doch, dann wird nicht schneller als der alte Mann mit Krückstock auf dem Gehweg nebenan gefahren. Außerdem hat Schnee hat die schöne Eigenschaft, den ganzen Dreck einfach zu bedecken, in gewissem Sinne ein temporäres Grab. Jetzt müsste nur noch ein Mad Scientist den Schnee so modifizieren, das er auch all die Idioten da draußen zudeckt und verstummen lässt.

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail wird niemals veröffentlicht oder weitergegeben.