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Mürrische Briten

In Unkatzegoriert on 16. März 2007 by Mark Mit Tag(s) versehen: , ,

Ich hab ja dem Warren Ellis seine Fell-Serie hier schon mal gelobt. Und seine kommende 8-teilige Miniserie Black Summer hört sich viel versprechend an und kann vielleicht einem müden Genre wie den endlosen Superheldengeschichten wieder etwas geben:

I tried to come at it clean. There’s no self-reference, there’s no reference to other materials. It’s as pure a working-out of the central notion as I could manage. Even the characters who may immediately seem familiar will turn out not to be. This is as new a take on superhero fiction as I’ve got in me right now.

So sagt er es in einem Interview, und behält hoffentlich Recht. Wird nämlich mal wieder Zeit, diesen Mythen der sozialen Gerechtigkeit, wie er Superheldencomics nennt, eine Frischekur zu verpassen. Und sowieso geht die Welt bald unter:

It comes down, I think, to what I said before: what are the questions left to ask? And a lot of the questions left to ask are sociopolitical. It’s an aspect of these decadent days we find ourselves in. Pigs with two heads are abroad in the land. The British military is trying to loft a communications satellite grid called Skynet. These are the End Times.

Ja, verrückte Zeiten, und auch das Cover der ersten Ausgabe ist wieder typisch Ellis: perfekt geeignet um Mama und Papa zu erschrecken. Gab es da nicht mal einen Song von Extrabreit namens Der Präsident ist tot? Wäre ein prima Soundtrack dazu.

Und wo ich schon bei den bunten Bildergeschichten bin: Disney hat die Filmrechte für The Surrogates erworben. So sehr ich diesen kleinen Comic mag, eine Verfilmung lässt mich sofort an Paycheck und ähnliche Desaster denken. Das sind eben diese dekadenten Tage, in denen wir uns befinden. Schweine mit zwei Köpfen laufen frei im Land umher und das britische Militär….Moment?

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