Flüchtige Begegnungen mit Berühmtheiten kann ich ja schon vorweisen. Gerade eben noch mal passiert, diesmal aber jemand anders. Es könnte sein dass ich mich irre, aber die bayrische Mundart und das Deggendorfer Nummernschild tragen sehr zu meiner Vermutung bei. Wenn man es nicht schon fast Gewissheit nennen könnte.
Auf jeden Fall gerade am Parkautomaten keinem geringeren als Django Asül einen 10-Euro-Schein klein gemacht. Und ihm noch erklärt, dass er nur in einer Richtung auf die andere Seite der Bahngleise kommt. Sonst hätte er über die Schienen gemusst, das ist auch für Kabarettisten bestimmt nicht witzig.
Aber was wäre gewesen, wenn ich kein Kleingeld bei mir gehabt hätte? In solchen Momenten kollidieren in meinem Kopf immer mediale Bilder mit dem realen Sachverhalt. Und schon scheint es mir, dass er absichtlich noch um mich rumgelungert ist; in der Hoffnung dass ich ihn erkenne und um ein Autogramm oder eines seiner wenigen Haare bitte. Könnte aber auch genau das Gegenteil sein. Vielleicht ist er nur so seltsam, weil er in einer ständigen Erwartungserwartung des Erkennens leben muss - zumindest auf öffentlichen Plätzen. Das Prominenzparadigma der Kommunikation könnte man es nennen.
Wenn man denn will. Ich weiß da nicht so recht.

Ein Trackback
[...] mir immer vor, wie das wäre, wenn ich mal auf Berühmtheiten treffe sollte. Das ist bis jetzt nur selten vorgekommen, und eigentlich waren diese Begebenheiten noch nicht mal so bemerkenswert. Ganz [...]