Aliens vs. Predator ist nichts dagegen. Wurde trotzdem realisiert. Manchmal ist die Welt, insbesondere die der feuchten Zelluloidträume, eben furchtbar ungerecht und kennt keine Gnade vor den wirklich großen Konzepten. Eines davon ist Zeppelin vs. Pterodactyls. Unzweifelhaft und unanfechtbar.

Ein nie zustande gekommener Film der kürzlich wieder auferstandenen Hammer-Studios. Schade, denn das Plakat verspricht einiges von dem, was Star Wars im folgenden Jahrzehnt groß machen würde: Dogfights. Allerdings mit Doppeldeckern, ausgerüstet mit Maschinenkanonen, gegen biestig aussehende Flugsaurier. Und über dem ganzen thront der König der zivil-militärischen Luftschifffahrt, der Zeppelin. Das alles blutrot getränkt wie ein Zaharztkittel nach der Weisheitszahnextraktion.
Und diese nie verwirklichten Träume schweben durch das Internet wie Wolken über den Zeppelinfreien Himmel. Schwer zu fassen, noch schwerer zu finden. Die Spur führt über Warren Ellis zu Jess Nevins, da wiederum zu Airminded, das Poster findet sich hier und schlussendlich beim ehrwürdigen MHVF-Forum eine kurze Inhaltsangabe. Die letzten Reste von etwas, das vielleicht meine Samstagnachmittage hätte versüßen können. Aber sowas von.

