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Wenn Du die Sumpfmusik aus dem Sumpf holst, ist es keine Sumpfmusik mehr

In Allgemeines on 28. Mai 2007 by Mark Mit Tag(s) versehen: , ,

Was haben das Star Wars-Kid, niedliche Kätzchen beim Rumtollen und der Mann, der mit den Nunchakus tanzt gemeinsam? Richtig, alle findet man auf der Videoplattform, welche – um mal mit den Worten Homer Simpsons soziokulturelle Zusammenhänge darzustellen – dem Konzept des Footballs in die Leisten eine ganz neue Dimension gegeben hat.

YouTube helps us to see the shifts which are occurring in the cultural economy: the grassroots culture appropriates and remixes content from the mass media industry; the mass media industry monitors trends and pulls innovations back into the system, amplifying them and spreading them to other populations. Yet as they do so, they often alter the social and economic relations which fueled this cultural production in the first place.

Das und noch viel mehr schlaue Youtube-Analyse gibt es beim Henry Jenkins, dem MIT-Mann für die vergleichende Medienwissenschaft. Der stellt nämlich neun Thesen vor, nach denen man eine Kulturtheorie von Youtube, aber auch anderer verwandter Medienformen, formulieren könnte. Zu dem oben stehenden Zitat ist mir auch gleich wieder die passende Überschrift eingefallen. Die Sumpfmusik scheint sich zur beliebten Catchphrase in diesem Blog zu entwickeln, zumindest wenn man von der Verwendungshäufigkeit meinerseits ausgeht. Und die ist noch sehr gering – jedenfalls im Vergleich zum realen Leben. Da hört man das öfter von mir.


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