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Menschenrechte sind Mainstream

In Allgemeines on 29. Mai 2007 by Mark Mit Tag(s) versehen: ,

Nun ja, der Zustand der Welt ist nicht gerade das, was man als ideal bezeichnen würde. Wäre die Welt eine Software, würde jeder Kunde nach Patches und Bugfixes schreien. Geht ja auch nicht, dass man so was für sein mehr oder weniger hart erarbeitetes Geld bekommt. Leider ist es gerade nicht so, dass diese Verhaltensweisen auch auf anderen Ebenen greifen würden.

Würde man die Welt aus dieser Sicht betrachten – Anbieter und Kunde als reziproke Pole einer Mentalität, die alles nach den Befriedigungserlebnissen von Bedürfnissen beurteilt – so müsste einem der derzeitige Status sehr unbefriedigend vorkommen. Auch und vor allem auf der sozialen und kulturellen Ebene. Einfacher gesagt, die Erwartungen, die man als Kunde an ein Produkt stellt sollte man auch in der eigenen Umwelt einfordern. Sollte das denn passieren, könnte man eine starke Konsequenz des Denkens beobachten. Manch einer würde da böse von der Radikalisierung schreien. Aber das ist es nicht, mitnichten. Es ist vielmehr die Grundanforderung an eine einigermaßen humane Gesellschaft.

Und, mit Verlaub, dazu gehört die allgemeine Anerkennung der Menschenrechte. Und wenn diese als Attitüden lieber den Anderen mit all ihren stereotypen Zuweisungen unterstellt werden; wenn man verwundert ist, das es bei AI-Jahresversammlungen nicht nach Jute riecht und kaum einer Birkenstock trägt. Dann, ja dann ist da offenbar etwas vergessen worden. Die Grundannahme nämlich, die für jede Form des Zusammenlebens gelten sollte. Die universale Konstante. Das es immer alle betrifft.

Ist das hier jetzt, aufgrund der Metaphorik, ein Manifest für einen humanen Kapitalismus? Im Leben nicht, das sind zwei Paar Schuhe.

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