Ich mag den Roger Ebert. Der Mann hat nicht nur eine coole Brille, eine noch coolere Frisur und mehr Filme gesehen, als ich je in meinem Leben bewerkstelligen könnte – auch wenn ich hundert werden würde – sondern auch einen recht trockenen und treffsicheren Sinn für Humor. So schreibt er etwa in seiner Kritik zum gerade anlaufenden 30 Days of Night diese wunderbaren Zeilen:
They don’t even speak that elegant Hammer Films English; they talk like a garbled transmission played backward: „Qwe!nt raqulo*gg brop#sith!“ The movie, which speaks their language, helpfully provides subtitles. It is intriguing to think of newly converted vampires attending language classes at Berlitz, since I do not think Chomsky’s theories of speech apply to the Undead.
Und dazu muss ich sagen: Wer Vampiren derart elegant einen linguistischen Pfahl tief ins Herz treiben kann, der hat Respekt verdient. Also, Herr Ebert: Weiter so!

