Nullnummer

Die Ergebnisse einer kürzlich durchgeführten Studie besagen, dass es physiologische Unterschiede zwischen normalen Menschen und Menschen mit Asperger-Syndrom gibt:

Asperger-Betroffene spielen das Spiel auch nicht anders als Menschen ohne Autismus-Neigung. Allerdings fehlt, so stellten die Wissenschaftler jetzt fest, plötzlich das charakteristische “Ich”-Signal im Gehirn. Das passiert bei normalen Testpersonen eigentlich nur dann, wenn sie glauben, gegen einen Computer zu spielen. Autistische Personen sehen ihre Interaktionen mit anderen Menschen also möglicherweise ähnlich, wie dies Gesunde bei Begegnungen mit einem Rechner tun würden.

Dazu zwei Dinge. Erstmal ist der Unterschied doch recht fließend und es ist schwierig da überhaupt so etwas wie Normalität definieren zu wollen, nicht nur weil vom Kulturtheoretiker über den Biologen bis hin zum Waldorfpädagogen jeder mitreden will - und tollerweise auch darf - sondern auch weil es wirklich ein endloses Thema ist. Zwischen Autism Pride, schrulliger Introvertiertheit, vielerlei Macken und echtem Arschlochverhalten ist da für jeden ein Plätzchen frei. Und das nicht erst seit Foucault.

Zweitens dauerte heute morgen der Bootvorgang der Freundin ewig. Erst als ich mit einem letzten Ping aus dem Haus ging war sie komplett hochgefahren und aus dem Bett - nach etlichen Fehlermeldungen. Immerhin ohne Bluescreen und Datenverlust.

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