Namen sind Schill und Rauch

Ich dachte lange, dass Freude am Fabulieren im Journalimus verboten sei, es sei denn man ist Publizist, das sind ja die Leute, die vor lauter Meinung gar nicht mehr zum Nachdenken kommen. Gut, diese Unterstellung ist recht billig, dafür muss dieser Satz in der Süddeutschen aber einiges gekostet haben:

Schill hatte gedroht, Details über die Homosexualität des Ersten Bürgermeisters publik zu machen und sich auch sonst schillmäßig verhalten.

Ich wüsste auch noch andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, deren Namen sich in leicht abgewandelter Form durchaus auch als Eigenschafts- oder Tätigkeitsbeschreibungen eignen würden. Negativ konnotiert, versteht sich.

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