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Ich und meine Armee

In Unkatzegoriert on 20. Januar 2009 by Mark Mit Tag(s) versehen: , , , , ,

Während vor mir sieben Tuben Melkfett, gefolgt von weiteren vier Tuben Melkfett für die Hände und drei Flaschen Shampoo mit dem Besten aus Melkfett über den Scanner gezogen werden, muss ich an die spröde Haut denken, die sich über meine Fingerknöchel spannt.

Bei der Erwähnung, dass die Melkfettprodukte so selten im Sortiment seien, bin ich bei erfrorenen Zehen und Russlandfeldzügen angelangt, die, so sagte uns zumindest ein ungenannt bleibender Vertreter der damaligen Generation, mit den jungen Leuten von heute nicht mehr möglich seien. Unser Einwand, dass man statt marschieren doch einfach mit dem Auto hinfahren könne, blieb unbeantwortet.

Auf dem vereisten Parkplatz schlägt es mich dann beinahe der Länge nach hin.

2 Antworten zu „Ich und meine Armee“

  1. da lag wohl eine heimtückische Melkfettfalle… Generation Stalingrad: der Werwolf hatte wohl Rache geübt.

  2. Nun, hätte es Abschürfungen gegeben, ich hätte sie mit Melkfett behandeln können. Es gab aber keine.

    Glück gehabt.

    Nicht wegen den Schmerzen, sondern wegen dem Melkfett.

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