Aus Ermangelung eines passenden Stücks Kleingeld frage ich die Person, die gerade ebenfalls versucht, einen Einkaufswagen aus den dafür vorgesehenen Buchsen zu buchsieren [sic!], ob sie mir zwei Euro kleinmachen kann. Kann sie leider nicht, weswegen ich mein Glück an der Kasse versuche und dort in Form zweier passender Münzen auch finde. Das muss insofern erwähnt werden, da es meine Behauptung, dass ich habe ganz gewiss einen Euro in mein Einkaufswagenschloss getan habe, zusätzlich verifiziert. Denn wenn ich einen von diesen komischen Plastikchips bei mir gehabt hätte, ich hätte ihn benutzt.
Deswegen ist meine Verdutztheit umso größer, als ich nach erfolgreichem Einkauf den Wagen wieder in die dafür vorgesehene Buchse buchsiere [sic!] und statt des erwarteten Pfanderlöses eine abgegriffene Unterlagscheibe aus Plastik erhalte. Das legt die Vermutung nahe, dass da jemand die Intervalle nutzt, in denen Konsumenten die Aufsicht über ihre Einkaufswagen unterlassen, um schnell noch die Hausmarke im Regalgang gegenüber zu holen.
Ich kann nicht umhin, die Eleganz dieses Vorgehens ein wenig zu bewundern.


