Post

Heute kommt der Eismann, morgen der Henker

In Unkatzegoriert on 24. März 2009 by Mark Mit Tag(s) versehen: , , , ,

Mobilität ist heutzutage eine immer wieder eingeforderte Eigenschaft. Ganz im Sinne des unwilligen Propheten, zu dem der Berg kommen muss, ist die räumliche Flexibilität eines Individuums wohl – zwischen Globalisierung und enger werdendem Arbeitsmarkt, denn machen wir uns nichts vor, es geht um den Arbeitsmarkt, an dem wir und unsere Existenzen hängen wie ein Fallschirmspringer am seidenen Faden – eine Konstante seines Lebens. Aber das ist natürlich nur wieder die europäische Perspektive, ein Flüchtling an den Grenzen Europas wird das natürlich anders sehen. Und hätte auch recht damit, uns Scheuklappendenken, wenn nicht sogar Zynismus vorzuwerfen.

Aber zurück zur Mobilität: Die wird nicht nur von Arbeitslosen, Angestellten und Ausgebeuteten eingefordert. Nein, manchmal ist es auch anders herum, etwa wenn hierzulande Bibliotheksbusse über die Dörfer tingeln, um den Bauernkindern mal etwas Literatur näher zu bringen. Das ist schön und nachahmenswert und kann, wir denken schließlich nicht eindimensional, in Zukunft auch mit anderen Zwecken [via] kombiniert werden.

Eine Antwort schreiben