Wenn draußen vor dem Fenster der Regen versiegt, langsam ein wenig — man verzeihe die krude Kombination der jeweiligen Wörter und ihrer Bedeutungen — der Sonne zum Vorschein kommt, dann könnte man anfangen, eine neue Geschichte zu erzählen. Nur wäre es allerdings unklar, von was diese handeln sollte. Von seltsamen Zeiten des Übergangs, in denen man nicht weiß, wo das sein soll, was man Zuhause nennt. Zeiten, in denen zur Ruhe kommen in etwa so wahrscheinlich ist wie qualitativ hochwertiges Schuhwerk bei Deichmann. Oder andere, wichtigere Sachen, die sich gefälligst mal zum Besseren wenden könnten.
Neben dieser Litanei an die Götter eines guten Lebens weiß ich natürlich auch noch eine unterhaltsamere Angelegenheit zu berichten. So wurde ich doch in einer Sache der Straßenverkehrsordnung zum ersten Mal in meinem Leben als Scheiß-Deutscher tituliert. Unter allen Völkern des Erdenrunds.
Na ja.
Irgendwo müssen die Zuschreibungen ja gepflegt werden, wenn sie nicht nur gelebt werden wollen.
Und wo wir bei Schreibungen sind, dieses Blog ist sehr ungepflegt, man könnte beinahe meinen, es stinke schon. Tut es aber nicht, es wartet — wie das unentdeckte Ei des außerirdischen Monsters in der letzten Einstellung vor dem Abspann — auf den zweiten Teil. Den zweiten Teil wovon?
Nun, wenn ich das wüsste, ich wäre schlauer.