Vorlauferhitzer

2009 August 31
by Mark

Wenn mein Leben entlang der narrativen Struktur des privaten Frühstücksfernsehens verlaufen würde: Dann müsste ich mit zwei lockeren Sprüchen auf den Lippen aufwachen, dürfte auf dem taumelnden Weg ins Badezimmer nicht über den Studiohund stolpern und könnte das, was mich diesen Tag erwartet in knackigen Zweizeilern komprimieren. Während den Zwiegesprächen mit meinem Promiexperten und diversen Gästen würde ich dann Kaffee aus bunten Henkeltassen schlürfen, unterbrochen nur von regelmäßigen Konsumtätigkeiten.

Aber wenn ich es genauer betrachte, dann wäre die televisionale Entsprechung meines Lebens – zumindest der ersten zwei, drei Stunden meiner Tage – eher ein Testbild. Das mit dem markerschütternden Piepton.

Danach käme krawalliges Bildungsfernsehen.

  1. 2009 September 1

    … und wer würde sich das schon geben??? ;-)

  2. 2009 September 2

    Ich zumindest. Wobei dieses Ich-würde-das-Fernsehen-machen-das-ich-gerne-sehen-würde sich natürlich selber die Hand schüttelt ;)

  3. 2009 September 2

    Als „Pay-per-View“ oder frei über Kabel? Im letzteren Fall würd’ ich sogar mal reinzappen …

  4. 2009 September 3

    In meinen sozialrevolutionären Wunschträumen eher als Piratensender. Aber egal was es wäre, kostenlos wäre es auf jeden Fall, nur hoffentlich nicht umsonst.

  5. 2009 September 3

    Bedenke die Neuen Medien: Webcasts machten sich vielleicht auch ganz gut … Außerdem erledigte sich das Problem der Einspeisung. Wobei: ein Piratensender hätte durchaus etwas old-schooligespositiv altmodisches; Du ließest quasi durch den betriebenen Aufwand im Gegensatz zu dem ganzen Mal-eben-so-Müll Deine Nähe zur Sache erkennen.

  6. 2009 September 8

    Wobei Aufwand und Ergebnis immer voneinander abhängen. Das eine ohne das andere können wohl nur…ja wer?

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