Reiten war, für mich zumindest, bei anderen mag es da anders aussehen, nie eine begehrenswert durchzuführende Tätigkeit. Trotzdem könnte man meinen, ich hätte mich in meinem Leben beinahe durchgängig auf das falsche Pferd gesetzt. Damit würde man zwar Redewendungen bis zur Grenze ihrer Belastbarkeit treiben, aber so ganz unrecht hätte man damit nicht.
So wie jetzt hat es dann geendet. Und damit könnte der Ausgang der Bundestagswahl gemeint sein, ist es aber nicht. Das ist rein persönlich, was ich hier beschreibe. Auch meine Enttäuschung. Ein schlauer Mann hat mal gesagt, jeder in der FDP müsste Dahrendorf gelesen haben, dann könnte man mit dem Haufen zumindest ein kleines etwas anfangen. Aber mit diesem Bonmot würde man wohl nur – um unsere englischen Freunde zu bemühen – auf ein totes Pferd eindreschen. Und das wollen wir doch nicht, so als Tierschützer.
Da treiben wir lieber Redewendungen bis an die Grenze ihrer Belastbarkeit.