Wenn zwischendurch mal nicht das Telefon klingelt, dann komme ich zum Arbeiten. Stückchenweise. Zum Nachdenken – der Grundvoraussetzung einer jeden Aktion – komme ich selten, eher falle ich ins Bett; das Gefühl, nicht genug Schlaf zu bekommen schon mit unter der Decke. Um am nächsten Morgen wieder zu erkennen, dass etwas zu schaffen nicht in meiner Stellenbeschreibung steht.
Das ist vielleicht die perfideste Strategie, die der Kapitalismus je entwickelt hat: Ermüde den Menschen, ohne das dieser wirklich produktiv tätig ist. Da kann man dann nur hoffen, dass der Kapitalismus damit auch sein eigenes Grab schaufelt.
Und wenn die Revolution kommt, dann stehen wir alle an der Wand.