Getaggt mit Hey Punk!

Der Macher ist vom Macker nur einen Buchstaben entfernt

Wenn ich eine Zeitschrift machen würde, die – ich zitiere hier im Originalton – eine Wirtschaftszeitschrift für bekennende Alpha-Tiere, die das „Bösesein“ zum Prinzip erhebt, werden soll, dann würden mir alte Freunde hoffentlich aufs Maul hauen. Nicht unbedingterweise, weil ich eine Wirtschaftszeitschrift mache, sondern weil ich auf dem, was an Phrasen aus meinem Maul kommt, hängen geblieben bin. Da hab ich es dann auch verdient, das man mich auf selbiges haut.

So weit ist das natürlich nicht bemerkenswert.

Sollte ich allerdings noch auf die Idee kommen, das Ding “Business Punk” zu nennen, dann müsste ich mir noch eine Frage beantworten. Eine Frage, die bei einem solchen Titel zwangsläufig ist und die darauf abzielt, herauszufinden, ob da eine Ausgabe nur – haste mal, oder? – einen Euro kosten darf und ob es sinnvoll ist, als Gegenwert beim Kauf nicht angepöbelt und nicht angespuckt zu werden. Aber das nur am Rande, Deutschlands Wirtschaftselite ist bestimmt schlau genug, nicht für alten Wein aus neuen Schläuchen zu bezahlen.

Wenn die Hölle zufriert.

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Mehr als ein Haarschnitt

Nur ganz kurz: Schon lang nicht mehr einen so tollen Song von der Insel gehört, der mir so aus dem Herzen spricht wie kaum etwas in den letzten sechzehn Jahren. Und das ich den mit Malaien teilen darf, ist umso toller. Faule Leute dürfen auch nur den Text lesen, den gibts auch hinter dem Link. Lohnt sich durchaus, auch wenn der alte Witz – How many punks does it take to change a lightbulb? None, punks can’t change anything – immer noch im Hinterkopf rumspukt und geifernd den Untergang der Welt erwartet.

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A Salty Salute

Die fünfte Jahreszeit begegnet mir heute in Gestalt einer Polizeiuniform, deren Übergröße die ansonsten auch nicht gerade stämmige Bäckereifachverkäuferin noch schmächtiger erscheinen lässt. Immerhin, die Finger schaffen es noch aus den senfgelben Ärmeln heraus und sind in der Lage mir die gewünschte Laugenstange zu reichen. Bei Entgegennahme des Wechselgelds fällt mir auf, dass der Hosenstall des Fräuleins Wachtmeister – so nennen sie einige Witzbolde in der Schlange hinter mir und amüsieren sich auf entsprechendem Niveau – offen steht. Passend, denke ich, und mache auf dem Rückweg einen weiten Bogen um alle Pfützen.

Der Song dazu ist dementsprechend auch ein Klassiker. Zum mitgröhlen hier.

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