Getaggt mit Horror

Schogetten

So, when Shoggoths attack, they’re doing more than beheading vegetables; they’re breaking the Humanist world view, and replacing it with something far more chaotic, far more anarchic, far more accepting of a chaos of multiple viewpoints and multiple versions of truth. Something very close to the postmodern worldview, in fact, which accepts multiplicity and a consequent inchoacy as a fundamental, defining principle of life.

Eine aussagekräftige Lovecraft-Analyse aus postmoderner Perspektive.

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Komm her, ich kleb Dir eine

Wenn Sachen kaputt gehen, dann ist das nicht so schlimm. Es sei denn das Auto mit dem man unterwegs ist hat eine Panne und man ist Protagonist in einem Horrorfilm. Da ist sowas immer ein untrügliches Zeichen für bald eintretende Schrecken mit geringer Überlebenswahrscheinlichkeit. Man könnte sagen, dass das liegengebliebene Auto die der Moderne immanente Angst vor dem Versagen der Technik sei, von der man sich abhängig gemacht habe. Vielleicht ein Grund, warum in Horrorfilmen selten KFZ-Mechaniker die Opferrolle spielen. Wer sein Auto selbst flottmachen kann anstatt in diesem düsteren Haus im dunklen Wald an der Haustür um Hilfe zu bitten, der läuft weniger Gefahr als Imbiss für Monster, Mumien, Mutationen oder degenerierte Hinterwäldler zu enden.

So gesehen ist das Wissen über die elementaren Bestandteile eines Motors keine Fähigkeit, die nicht mehr gebraucht wird, auch wenn das bei den aktuellen Autos und ihren Unmengen an Mikroelektronik und Plastikverschalungen wieder ganz anders aussehen mag.

Neben Mechanikern – damit bezeichne ich der Einfachheit halber mal alle Personengruppen, die ihrem Expertenwissen zum Dank wissen, wie man kaputte Dinge wieder repariert – gibt es auch einen Menschenschlag improvisierender Amateure, die trotz ihrer fehlenden Sachkenntnis gerne Dinge reparieren. Deren Vorgehensweise hat zwar mehr mit dem Stopfen von Löchern als mit der wirklichen Beseitigung der Ursachen zu tun, ist dafür aber eine glänzende Leistung. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Rede ist von Personen, die Sachen gerne mit Hilfe von Gewebebändern reparieren.

Ich bin auch eine von diesen Personen. Ich empfinde immense Befriedigung, wenn ich kaputte Dinge mit ein paar gut platzierten Streifen Klebeband wieder in funktionalen Zustand versetzen kann und somit die Beherrschbarkeit von Dingen, deren Innenleben sich mir nie erschließen wird, trotzdem gewährleistet bleibt. Und da bin ich einer von vielen, und alle haben ihre Geschichten zu erzählen.

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de.rec.film.misc.horrorfilmgeschichte

Damals, als ich mich noch im Usenet rumtrieb, kamen mir ab und zu einzeln gepostete Kapitel des frei verfügbaren Dokument des Grauens unter die Augen. Die stammten von Ralf Ramge, alleiniger Autor dieser wohl am umfassendsten angelegten Geschichte des Horrorfilms. Irgendwann war ich dann des Usenets überdrüssig und das ganze geriet bei mir in Vergessenheit, erst beim Googlen für den letzten Beitrag kam ich auf die momentane Heimstatt des Dokuments, auf der die aktuellste Komplettversion mit sage und schreibe 815 Seiten zu finden ist. Dafür Respekt mit einem großem R.

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