Mit ‘Kultur 2.0’ verschlagwortete Einträge

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Der Macher ist vom Macker nur einen Buchstaben entfernt

In Unkatzegoriert on 8. August 2009 von Mark Mit Tag(s) versehen: , ,

Wenn ich eine Zeitschrift machen würde, die – ich zitiere hier im Originalton – eine Wirtschaftszeitschrift für bekennende Alpha-Tiere, die das „Bösesein“ zum Prinzip erhebt, werden soll, dann würden mir alte Freunde hoffentlich aufs Maul hauen. Nicht unbedingterweise, weil ich eine Wirtschaftszeitschrift mache, sondern weil ich auf dem, was an Phrasen aus meinem Maul kommt, hängen geblieben bin. Da hab ich es dann auch verdient, das man mich auf selbiges haut.

So weit ist das natürlich nicht bemerkenswert.

Sollte ich allerdings noch auf die Idee kommen, das Ding „Business Punk“ zu nennen, dann müsste ich mir noch eine Frage beantworten. Eine Frage, die bei einem solchen Titel zwangsläufig ist und die darauf abzielt, herauszufinden, ob da eine Ausgabe nur – haste mal, oder? – einen Euro kosten darf und ob es sinnvoll ist, als Gegenwert beim Kauf nicht angepöbelt und nicht angespuckt zu werden. Aber das nur am Rande, Deutschlands Wirtschaftselite ist bestimmt schlau genug, nicht für alten Wein aus neuen Schläuchen zu bezahlen.

Wenn die Hölle zufriert.

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Wirklichkeit mag ein zerbrechliches Konstrukt sein, hier ist sie noch felsenfest

In Unkatzegoriert on 1. Mai 2009 von Mark Mit Tag(s) versehen: , , , , ,

Anschließend an die letzte teilnehmende Beobachtung kann ich heute folgendes anmerken: Die Menschen werden auch mit zunehmenden Alter nicht klüger. Und einen besseren Sinn für Humor scheinen sie auch nicht zu entwickeln, zumindest wenn ich das nach der Alphakrawatte einschätze, die gestern vor mir in der Schlange beim Bäcker stand. Die flüsterte angesichts eines butterbrezenfordernden Vordränglers mit größerer Krawatte den anwesenden Kollegen zu, dass das offenbar ein Vorbote der sich abzeichnenden sozialen Unruhen, von denen gerade überall die Rede sei, sein müsste. Gelächter folgte.

Trotz gelungener Pointe, für mich ist das wirklich Schlimme an dieser Art Humor, gepaart mit dem entsprechenden Habitus, nicht die Ignoranz, nicht der Zynismus, und auch nicht die wissende Bestätigung der eigenen gesicherten Position. Sondern der banale Umstand, dass an diesem Ort und unter diesen Leuten soziale Unruhen sich immer darauf beschränken werden, dass sich ein Stärkerer – oder wahlweise auch der Pöbel, Flexibilität ist in diesem Zusammenhang eine nicht zu verachtende Tugend – sich beim Bäcker in die Schlange mogelt.

Diese potentiellen FDP-Wähler sollten mehr Dahrendorf lesen, denke ich.

Und ich sollte mich von Büroturmsiedlungen fernhalten.

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Die Eliten von morgen sind die Kinder von heute

In Unkatzegoriert on 20. April 2009 von Mark Mit Tag(s) versehen: , , ,

„Ich meine, der hats so schön gerade. Die machen da ja Kurzarbeit und stell Dir das mal vor, der bekommt achtzig Prozent eines normalen Gehalts, das ist schon einiges, und hat dafür immer so ein, zwei Tage frei.“

— “Das ist ja wirklich sooo cool!“

„Ja, nicht? Das hab ich ihm auch gesagt, da meinte er nur, so genau wär das nicht. Weil er ja schließlich nicht weiß, ob er den Job nächsten Monat noch hat und ob und wie. Trotzdem, für die Kohle würd ich auch kurzarbeiten, auch wenn ich nicht darauf angewiesen bin.“

— „Stimmt, das geht nur, solang man nicht darauf angewiesen ist.“

Das hier ist eine Universitätsstadt. Und es ist wieder Beginn des Semesters. Dazu kommt der Sommer, der sowieso immer die leichtere Seite des Lebens hervorbringt — ganz zu schweigen von den leichtgewichtigen Wirtschaftswissenschaftlern Ende zwanzig, die der Sommer auf die Straße treibt wie im Herbst der Bauer die Kühe beim Almabtrieb — und das Wald- und Wiesenverständnis von wirtschaftlichen, politischen und sozialen Zusammenhängen feiert fröhliche Urstände.

„Mit extra Milchschaum, bitte.“

Das hier ist eine Universitätsstadt. Leider.

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Ein Festival der guten Launen

In Unkatzegoriert on 16. April 2009 von Mark Mit Tag(s) versehen: , , , , , , ,

Die Nachberichterstattung von der Heimatfront kann nur eine kleine, nennenswerte Begebenheit festhalten: Gute Stimmung, und damit ist explizit die bierselige Rückentwicklung von Menschen in einen Zustand, der sogar dem dümmsten Primaten ein schwerlich zu leugnendes Gefühl intellektueller Überlegenheit vermitteln könnte, gemeint, diese gute Stimmung scheint es im Rahmen schwäbischer Kleinstädterei nur zu geben, wenn der Güllekönig von Radio 7 eine Runde Freibier stiftet. Sonst findet die gute Stimmung eher in den eigenen vier Wänden statt, in denen dann ausgelassen gefeiert wird – wenn nicht gerade die Ehefrau verhauen wird.

Oder gar beides gleichzeitig.

Nun gut, aber was will man erwarten von einem Menschenschlag, den man vermutlich dafür verantwortlich machen kann, dass die FDP ernsthaft als alternative Kraft verstanden wird? Diese Maxi-Cosi-Mentalität der Mittelschicht zeigt ihr Gesicht selten so offensichtlich wie an dem Ort, an dem sich Fuchs und Hase erst dann Gute Nacht sagen, wenn der neue Daimler frisch gewachst vor dem Reihenhaus steht. Zum Glück ein Ort, an dem ich nur abschnittsweise verweile.

Paradoxerweise könnte ich mir aber durchaus vorstellen dort zu leben.

Die Landschaft ist recht ansehnlich.

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Der Appetit des Kriegsberichterstatters

In Unkatzegoriert on 10. April 2009 von Mark Mit Tag(s) versehen: , , ,

Die Welt ohne Grenzen hat sich – so scheint es zumindest im schwäbischen Hinterland – noch nicht durchgesetzt. Dort ist Globalisierung allenfalls das, was in Stuttgart passiert, wenn eine kleinere oder größere Berühmtheit dort halt macht: Verkehrsstockungen, keine Parkplätze und am nächsten Morgen räumen die Straßenfeger den Müll weg.

Man könnte viel schreiben über die Eigenheiten der schwäbischen Bezugnahme auf das, was in der großen Welt – also alles außerhalb der eigenen Reihenhaussiedlung – so passiert, von dem kleinen Stolz, wenn man am Stammtisch sagen kann, dass Turbinen, an denen man selbst und die eigenen Kinder geschraubt haben, Öltanker über die Weltmeere und vielleicht auch in die Hände afrikanischer Piraten schicken, bis hin zur eklatanten Verbohrtheit, die jedem Migranten mit der Anmerkung, dass man es vielleicht in seinem Heimatland so machen könne, aber hier sei man schließlich woanders, noch jahrelang die verpasste Kehrwoche vorhalten würde.

Da passt es wunderbar ins Bild, dass ich gerade am Telefon erfuhr, dass mein Vater – ein Schwabe mit Migrationshintergrund, wenn man so sagen will, und solche Konny Reimanns sind ja immer die schlimmsten – beim österlichen Restaurantbesuch fehlen wird. Es wird gemutmaßt, dass die Wahl des Speiseortes, die auf ein neu eröffnetes chinesisches Restaurant in einer angrenzenden, unbedeutend größeren Gemeinde fiel, die Ursache hierfür sein könnte.

Nun will ich ihm hier keine Xenophobie oder ähnliches unterstellen, es muss allerdings darauf hingewiesen werden, dass dies ein Umstand ist, wie er schwäbischer nicht sein könnte: Wenn außerhalb vom Ländle die Welt nur noch als Projektion der eigenen Regionalität existiert, dann ist chinesisches Essen noch nicht einmal die kulinarische Variante des konstruierten Anderen. Im Gegenteil, es ist einfach alles mögliche, bis auf eines: etwas, das als Essen für Menschen – das ist in diesem Fall gleichbedeutend mit Schwaben – kategorisiert wird.

Was so gesehen noch viel, viel schlimmer ist.

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Heute kommt der Eismann, morgen der Henker

In Unkatzegoriert on 24. März 2009 von Mark Mit Tag(s) versehen: , , , ,

Mobilität ist heutzutage eine immer wieder eingeforderte Eigenschaft. Ganz im Sinne des unwilligen Propheten, zu dem der Berg kommen muss, ist die räumliche Flexibilität eines Individuums wohl – zwischen Globalisierung und enger werdendem Arbeitsmarkt, denn machen wir uns nichts vor, es geht um den Arbeitsmarkt, an dem wir und unsere Existenzen hängen wie ein Fallschirmspringer am seidenen Faden – eine Konstante seines Lebens. Aber das ist natürlich nur wieder die europäische Perspektive, ein Flüchtling an den Grenzen Europas wird das natürlich anders sehen. Und hätte auch recht damit, uns Scheuklappendenken, wenn nicht sogar Zynismus vorzuwerfen.

Aber zurück zur Mobilität: Die wird nicht nur von Arbeitslosen, Angestellten und Ausgebeuteten eingefordert. Nein, manchmal ist es auch anders herum, etwa wenn hierzulande Bibliotheksbusse über die Dörfer tingeln, um den Bauernkindern mal etwas Literatur näher zu bringen. Das ist schön und nachahmenswert und kann, wir denken schließlich nicht eindimensional, in Zukunft auch mit anderen Zwecken [via] kombiniert werden.

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Wenn die Mäuler zerissen sind kommen die Stimmzettel dran

In Unkatzegoriert on 21. März 2009 von Mark Mit Tag(s) versehen: , , , , , ,

Vielleicht komme ich mit meinen Anmerkungen zu Willyams Gedanken zur Protestwahl, oder das, was Protestwahlen sein können, zu spät. In den Kommentaren ist bereits viel gesagt worden, inklusive unzähliger damit  zusammenhängender Aspekte. Einen Punkt möchte ich aber doch noch herausgehoben wissen: das Fehlen einer Alternative.

Wie Willyam auch stehe ich immer vor dem Stimmzettel und mache mein Kreuzchen pragmatisch da, wo ich mir am wenigsten Schaden verspreche. Jetzt könnte das, zumindest meinte das ein Freund von mir, dem Umstand geschuldet sein, dass ich zu wenig bereit bin, in politischer Hinsicht Kompromisse einzugehen, allerdings neige ich eher dazu, die fehlende langfristige Konsequenz als Ursache anzusehen – was in etwa ins ähnliche Horn stößt wie der Kommentar von Gregor. Soll heißen: Erst eine Partei, die ich auch für meine Position als repräsentativ empfinde und die meine Positionen in Regierungsverantwortung dann auch vertritt, bekäme ohne Zähneknirschen meine Stimme. Von daher mag ein Nichtwählen verlockend erscheinen.

Aber, und das ist damit unmittelbar verbunden, genauso wie ich keine Alternative auf dem Stimmzettel finde, aber auch keine Alternative zum Wählen sehe, gibt es auch für die andere Seite keine Alternative, als das Wahlergebnis als Grundlage zu nehmen. Nichtwähler sind für die Parteien nicht relevant, ebenso wie die individuelle Verweigerung für die Parteien relevant ist. Eine Alternative zur Annahme eines Wahlergebnisses, wie gering die Wahlbeteiligung auch sein mag, gibt es nicht.* Auch ein Nein zu allen Parteien würde daran scheitern: die Alternative, die Regierung nicht zu bilden, ist nun mal keine.

Ich könnte noch mehr schreiben, warum die Parteipolitik, wie sie sich momentan darstellt, nicht meins ist. Das fängt bei der ewigen Selbstreproduktion in vierjährigen Zyklen an, mit denen natürlich auch ein gewisses Paradigma des Bewahrens einhergeht – was erstmal nicht ökologische Ressourcen mit einschließt, sondern die jeweilige Machtposition, die es zu verteidigen gilt – und hört bei mangelnden Partizipationsmöglichkeiten auf. Zwar gibt es Ansätze, das zu ändern, aber die scheinen mir vor dem Hintergrund kurzfristig angelegter Parteipolitik und notwendiger Lobbyarbeit ziemlich oberflächlich. Als Beispiel lässt sich da prima Hessen 2008 anführen, wo ein in meinen Augen relativ nachhaltiges, langfristig orientiertes Regierungskonzept (pdf) eben nicht Teil der Debatte und des öffentlichen Diskurses war. Das ich, um das Regierungsprogramm verlinken zu können, zehn Minuten mit verschiedenen Stichworten googlen musste und erst nach etlichen Umwegen ans Ziel gelangte, kann dabei durchaus als Zeichen einer Hierarchie von Thematiken verstanden werden, die den politischen Diskurs, der mir so widerspricht, ausmachen.

Was aber tun? Was ist, um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen, die Alternative zur Nichtbeteiligung und zum ins Leere laufenden Pragmatismus? Erst einmal reden, reden, reden. So abgedroschen es auch klingen mag, es geht darum – und das meine ich durchaus im wörtlichen Sinn – abseits von Harald Schmidt, Peter Kloeppel und konsequenzlosem Bildungsbürgerkabarett eine kritische Masse zu etablieren. Ob das nun möglich ist, oder ob wir nicht alle nur zu den Bekehrten predigen, das ist wiederum eine andere Frage.

* Vielleicht doch, aber ich bin Pessimist genug, das für unwahrscheinlich zu halten.

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Wasser predigen, Wein trinken, Scheiße fressen

In Unkatzegoriert on 17. März 2009 von Mark Mit Tag(s) versehen: , ,

Wenn ich beten würde, dann gäbe es momentan nur eines, wofür ich beten würde. Da ich aber nicht bete, muss es leider – oder gottseidank, wenn wir den Kalauer schlauer machen wollen, als er ist – bei einer schlichten Bitte bleiben. Die lautet in etwa folgendermassen und ist an alle meine Freunde und sympathischen Bekannten gerichtet, deren Äußerungen ich Aufmerksamkeit schenke: Sollte irgendwann mal, auch wenn es unwahrscheinlich scheinen mag, das in mir lauernde bürgerlich-konservative Arschloch durchkommen, eines, das Differenzierung fordert, aber selber nicht dazu fähig ist, eines, das Ignoranz und Weltfremdheit mit Erfahrung und Kompetenz verwechselt, dann, ja dann, haut mir bitte so aufs Maul, wie ich es verdiene.

Auch wenn ich das dann wahrscheinlich nicht mehr nachvollziehen kann.

Trotzdem: Bitte.

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Natürlich lebe ich in meiner eigenen Welt, wo denn sonst?

In Unkatzegoriert on 4. März 2009 von Mark Mit Tag(s) versehen: , , ,

Nur so am Rande möchte ich mal anmerken, dass es durchaus belustigend sein kann, wenn überall immer vom richtigen Leben die Rede ist. Als ob die Playstation, die Crackpfeife und die Neigung des Menschen, sich mit schöner Regelmäßigkeit seine eigene Welt zu basteln, nicht zum richtigen Leben gehören würden. Natürlich möchte ich niemandem zu nahe treten oder die Gültigkeit allgemeiner Normen in Frage stellen, ersteres aus Höflichkeit, zweiteres aus Einsicht der Notwendigkeit heraus, aber wenn ich noch mal ein Argument höre, dessen aus Unverständnis und Ignoranz geborener Kern die Aufforderung ist, sich dem richtigen Leben – oder noch schlimmer: der Wirklichkeit – zu stellen, dann kann ich nur herzhaft, herzhaft lachen.

Vielleicht nicht ins Gesicht, aber zumindest in mich hinein.

Oder anders aufgezäumt: Das atomisierte Individuum der Moderne ist nicht erst seit Hiroshima ein schlechter Witz. Den Vergleich finden Sie geschmacklos? Dann sollten Sie Sich, nur so als Ratschlag von Mensch zu Mensch, vielleicht mal der Wirklichkeit stellen.

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Wie man sich selbst widerlegen kann

In Unkatzegoriert on 11. Februar 2009 von Mark Mit Tag(s) versehen: , , ,

Ich freue mich immer über eine einigermaßen gelungene Kritik eines interessanten Buches, egal in welchem Feuilleton. Nun muss ich zugeben, dass mein Spinnensinn mir sagt, dass das hier besprochene Buch zwar interessant sein könnte, die Kritik dazu aber leider nicht einigermaßen gelungen ist, sondern schon in den ersten zwei Absätzen durchblicken lässt, dass das was da in den Elfenbeintürmen passiere, eigentlich nicht mehr sei als mit Meinung beladenes Geschwafel – also Feuilleton – sei. Aber das soll hier nicht Thema sein, nur zwei Beobachtungen sollen noch erwähnt werden.

Erstens die Tatsache, in einem Satz von antibürgerlichen und antikapitalistischen Ressentiments zu schreiben, um im nächsten mit einem Hinweis anzuschließen, dass naheliegende historische Fragen links liegen bleiben würden. Das ist lustig, wenn auch vielleicht nicht beabsichtigt. Zweitens der wunderschöne Abschluss, in dem ökonomische Theorien Kontrolle und Gewissheit suggerieren, Soziologen dagegen einfach nur verwirren. Schöner kann man ein Ressentiment nun wirklich nicht formulieren: Nicht die Theorie, nein, Soziologien seien verwirrend.

Das hier ist übrigens ein Beispiel, das anschaulich zeigt, wie man einer Feuilletonisierung der Sozialwissenschaften im übrigen nicht entgegentreten sollte. Trotz dem Gerede von mit gleichen Waffen schlagen und man dürfe sich dem öffentlichen Diskurs nicht verschließen. Glaubt dem ja nicht, der öffentliche Diskurs ist eine Hure. Und ich glaube eher an die Unschuld einer Hure als an die Differenziertheit des öffentlichen Diskurses.

Wer das abgewandelte Zitat im letzten Satz erraten hat, darf mich duzen, der Rest googlen.

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Expertenwissen buchstabiert sich…

In Unkatzegoriert on 8. Februar 2009 von Mark Mit Tag(s) versehen: , , , , ,

Schon der olle Luhmann sagte, dass die Wirklichkeit gar nicht zu erfassen wäre. Nur medial konstruiert, in die Raster der Öffentlichkeit gepresst und als vermeintliche Realität internalisiert könne man dieser Wirklichkeit, zumindest als Konzept gibt es sie ja, näher kommen.

Selten wird das so offensichtlich wie hier ab 5:25 [via].