Ich kann die grundlegende Kritik, die dort sehr vehement geäußert wurde einigermaßen verstehen. Auch wenn Generalisierungen und Schubladendenken ein unzertrennliches Paar sind. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Aber ja, kann man mal rauslassen, einige Richtige wird es schon treffen. Vielleicht damit auch mich.
Das hab ich aber erst heute Morgen beim Lesen dieses und dieses Artikels festgestellt. Da erscheint der intellektuelle Schlagabtausch doch in einem sehr merkwürdigen Licht. Und mir geht es hier nicht um irgendwelche geäußerten Positionen oder Ursachenunterstellungen, die sind großteils nachvollziehbar und müssen auch geäußert werden. Mir geht es um die ohne Verzug einsetzende Verbreitung des eigenen Wissens um die wahren Umstände, welches mit fast schon bewundernswerter Überzeugung vorgetragen wird.
Dabei ist doch der Zweifel der Vater der Gedanken. Und nein, auch wenn ich es hier genau andersrum geschrieben habe, ich widerspreche mir nicht. Es geht um ein fundamentales Ding, dass jeden, auch die Gelehrten in den berühmten Elfenbeintürmen betrifft. Eine unwiderlegbare Tatsache: Es gibt keine anderen Leute, es gibt nur uns.
