Mit ‘Nerdstuff’ verschlagwortete Einträge

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Howard… verzweifelt gesucht

In Unkatzegoriert on 1. Februar 2009 von Mark Mit Tag(s) versehen: , , , ,

lovecraft_is_missing

Auch wenn er kein einsiedlerischer Stubenhocker war, nein, Howard Phillips Lovecraft wäre auch nie wie ein gemeiner Schuljunge durchs Fenster geklettert. Was hinter diesem und anderen ominösen Vorkommnissen stecken mag, erfährt man in Lovecraft is Missing, einem tollen Webcomic, von dem ich ko(s)mischerweise bisher noch nichts mitbekommen habe.

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Red mal mit einem Ameisenhaufen

In Unkatzegoriert on 20. Oktober 2008 von Mark Mit Tag(s) versehen: , , , , , , , , ,

Die Anzahl intelligenter Zivilisationen [via] in unserer Galaxie könnte – je nach präferierter Hypothese, wie intelligentes Leben entsteht – irgendwo im drei- bis fünfstelligen Bereich mit einer Drei als erster Ziffer liegen. Das ist schön und gut, Annahmen auf Annahmen aufbauen hat noch keiner Ideologie geschadet, das soll der theoretischen Wissenschaft nur recht sein. Aber, um die Frage zu stellen, die da kommen muss: Sollte da nicht erst definiert werden, was Intelligenz überhaupt ist? Darüber streitet nämlich nicht nur das Feuilleton schon etwas länger – und das ist normalerweise Experte im Alleswissen.

Das wiederum könnte bedeuten, dass unsere Zivilisation nicht intelligent ist.

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Der Graf zahlt

In Unkatzegoriert on 31. August 2008 von Mark Mit Tag(s) versehen: , , , , , , ,

Was das Archiv mit dem Vampirismus und anderen Untoten verbindet, ist die Idee eines unendlichen Lebens. Beide sind von dem Ideal unendlicher Wiederholbarkeit geprägt: Der Vampir, sofern er erfolgreich ist und seine tägliche Blutdosis erhält, wird mit dem ewigen Leben belohnt (oder meist eher bestraft) – genauso wie die archivierten Gegenstände und Bücher die jetzt Lebenden überleben sollen. Es ist die metaphysische Idee einer unendlichen Wiederholbarkeit, einer Idealität ohne Endlichkeit, die in der Populärkultur ein großes Faszinosum entfaltet und zum beliebten Stoff wird. Die Logik des Archivs wird gerade durch die Figur des Vampirs am besten repräsentiert.

Achtung: Neue Bibliotheksausweise [via] nur gegen Vorlage eines Kruzifixes.

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Toy vs Dolls

In Unkatzegoriert on 26. April 2008 von Mark Mit Tag(s) versehen: , , , , ,

Ich weiß gar nicht, wie man unter kulturtheoretischen Vorzeichen den Umstand beschreiben könnte, dass per Gerichtsbeschluss alle Marvel-Helden – nun ja, zumindest deren aus Plastik und hoffentlich unverschluckbaren Kleinteilen geformten Abbilder, gemeinhin auch als Actionfiguren bekannt, verschrien oder fanatisch gesammelt – als nicht-menschlich gelten.

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Histoire Illustrée

In Unkatzegoriert on 23. April 2008 von Mark Mit Tag(s) versehen: , , , , ,

Man kann den Franzosen viel vorwerfen: eine Institution wie die Fremdenlegion, Froschschenkel, den Algerienkrieg, Sarkozy und noch viele andere Sachen mehr. Eines kann man ihnen aber nicht vorwerfen. Nämlich den Umstand, dass sie keine guten Comics machen würden. Und da bietet coolfrenchcomics.com genau das, was der Name verspricht: Jede Menge Scans und Information über die Pulp- und Comichelden der Grande Nation, und ein bisschen was aus dem französischsprachigen Belgien ist auch mit dabei. Das Webdesign der Seite scheint zwar Mitte der Neunziger stehen geblieben zu sein, aber das wird durch die schiere Menge, die es zu entdecken gibt, mehr als wieder aufgewogen. Tintin vs. Batman oder die Top 20 French Comic Heroes seien nur mal als Einstiegspunkte zur weiteren persönlichen Erforschung empfohlen.

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Pantera Fans in Love

In Unkatzegoriert on 18. April 2008 von Mark Mit Tag(s) versehen: , , , , , ,

Mit Pantera kann zumindest eine Person in unserer Beziehung nichts anfangen, und trotz aller emanzipatorischer Bemühungen beider Seiten ist das die Freundin. Deswegen trifft die in der Überschrift aufgestellte Behauptung auf uns nicht zu, dafür aber auf den gleichnamigen Song der großartigen Nerf Herder.

Und die haben ein neues Album, das Ende April rauskommen soll. Eine gute, nein, eine sehr gute Nachricht. Den Stream gibt es hier [via], da sei der vierte Song empfohlen. Vor allem denjenigen, die nicht wahrhaben wollen, dass der elfte September mittlerweile endgültig in der Popkultur angekommen ist.

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Fliegender Frequenzabgleich

In Allgemeines on 14. April 2008 von Mark Mit Tag(s) versehen: , , , , , , , , ,

Mit der Filmtechnik ist das so eine Sache. Denn trotz einigermaßen annehmbarer physikalischer Grundausbildung an deutschen Schulen gibt es in diesem Bereich etliche Dinge, die erst verstanden werden wollen. Ein alter Hut ist da der nette Effekt, dass sich manchmal, etwa wenn Bruce Willis mit dem Taxi durch New York brettert, die Räder des Autos rückwärts zu drehen scheinen.

Die Ursache ist schnell erklärt: ein Film wird mit 24 Bildern pro Sekunde (die Europäer brauchen eine Extrawurst, da sind es wegen des PAL-Standards auch mal 25) aufgenommen. Was bedeutet, dass grob vereinfacht eben nur die Hälfte einer Sekunde als Abfolge von Filmbildern existiert, die restliche Hälfte ist schwarz. Die Drehung des Rades auf Film ist damit erstmal nur eine Aneinanderreihung von Einzelbildern, die nicht unbedingt eine flüssige Vorwärtsbewegung ergeben müssen, zum Beispiel wenn das Rad bei hohen Geschwindigkeiten – was bei Bruce Willis nicht selten vorkommt – zwischen zwei Einzelbildern eine Dreivierteldrehung zurücklegt. Dann erscheint es uns, als ob sich die Räder rückwärts drehen würden.

Nun könnte man das Malteserkreuzgetriebe verfluchen, weil das so verdammt schwer nachzuvollziehen ist, aber damit würde man beinahe 150 Jahren Filmgeschichte unrecht tun, vor allem weil die im Vergleich zur Videotechnik mit ihrem Halbbildgedöns noch ziemlich einfach ist. Und weil – und das ist eigentlich der Grund für diesen Beitrag – dann solche herrlichen Experimente, in denen ein Helikopter trotz scheinbar stillstehendem Rotor in der Luft bleibt, nicht möglich wären.

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-7 mit 1W6

In Allgemeines on 14. April 2008 von Mark Mit Tag(s) versehen: , , , ,

Ist bisher total an mir vorübergegangen, und ich frage mich warum: Filk music. Dabei werden da jährlich Awards vergeben und auch akademische Abhandlungen gibt es schon etwas länger. Reinhören kann man übrigens hier.

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Mit letzter Vorstellungskraft

In Allgemeines on 10. April 2008 von Mark Mit Tag(s) versehen: , , ,

Sachen, die Menschen aus heiterem Himmel durchaus mal tun und Sachen, die im Leben einfach so mal passieren geraten in der literarischen Auseinandersetzung auch mal aufs schriftstellerische Abstellgleis. Aber einen guten Namen, den haben sie zumindest: The Idiot Move und der Diabolus Ex Machina.

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Ein guter Start in den Tag

In Allgemeines on 20. März 2008 von Mark Mit Tag(s) versehen: , , , , ,

Die auftretende Müdigkeit am frühen Morgen ist manchmal kaum mehr zu bändigen. Da gähnt man sich seinen Weg unter die Dusche, schlurft sich einigermaßen passable Kleidung über den schlaffen Körper und dann erst macht man die Augen auf.

Normalerweise braucht es zu diesem Zeitpunkt einen Kaffee, heute reicht das [via].

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Kopfnicken statt Analyse

In Allgemeines on 18. März 2008 von Mark Mit Tag(s) versehen: , , , , , , , ,

Wenn die äußeren Formen von Kommunikationen erstmal eine gewisse Popularität erreicht haben, dann ist deren Fremdverwendung in anderen Kontexten meistens unumgänglich. Deutscher Hip-Hop und sich auf moralische Grundsätze berufende Unternehmen sind da nur zwei Beispiele von vielen.

Aber nicht in allen Fällen muss die Anknüpfung an systemexterne Formen den Bekanntheitsgrad der ursprünglichen Formen erreichen. Ich habe meiner Begeisterung für Nerdcore (das Musikgenre, nicht das Blog) schon hier und hier Ausdruck verliehen, und aktuell gibt es bei Wired ein kurzes Review der von mir ebenfalls angetrailerten Dokumentation über das Phänomen mit dem schönen Titel Nerdcore Rising.

Und schon in den ersten Sätzen wird da wieder gemutmaßt, wann denn Nerdcore wohl im Mainstream auftauchen wird. Das scheint mir eine Überschätzung zu sein, da der Sinn davon eher bei der Binnenkommunikation unter Nerds und der partizipativen Kultur des Internets zu finden ist. Nicht bei klassischen Publikumsmodellen, die auf einer allgemeineren Durchsetzung von globaler Populärkultur beruhen.

Soviel dazu, eigentlich wollte ich ja nur wegen Ähnlichkeiten zu kürzlich geschehenen Ereignissen im Bekanntenkreis diesen tollen Song von den TSA Gangstaz zum Thema Flugsicherheit verlinken. Danke und Gruß dafür gehen in die irische Hauptstadt, was aber rein gar nichts mit dem gestrigen Tag des heiligen Patrick zu tun hat.