Getaggt mit Nerdstuff

Howard… verzweifelt gesucht

lovecraft_is_missing

Auch wenn er kein einsiedlerischer Stubenhocker war, nein, Howard Phillips Lovecraft wäre auch nie wie ein gemeiner Schuljunge durchs Fenster geklettert. Was hinter diesem und anderen ominösen Vorkommnissen stecken mag, erfährt man in Lovecraft is Missing, einem tollen Webcomic, von dem ich ko(s)mischerweise bisher noch nichts mitbekommen habe.

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Red mal mit einem Ameisenhaufen

Die Anzahl intelligenter Zivilisationen [via] in unserer Galaxie könnte – je nach präferierter Hypothese, wie intelligentes Leben entsteht – irgendwo im drei- bis fünfstelligen Bereich mit einer Drei als erster Ziffer liegen. Das ist schön und gut, Annahmen auf Annahmen aufbauen hat noch keiner Ideologie geschadet, das soll der theoretischen Wissenschaft nur recht sein. Aber, um die Frage zu stellen, die da kommen muss: Sollte da nicht erst definiert werden, was Intelligenz überhaupt ist? Darüber streitet nämlich nicht nur das Feuilleton schon etwas länger – und das ist normalerweise Experte im Alleswissen.

Das wiederum könnte bedeuten, dass unsere Zivilisation nicht intelligent ist.

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Der Graf zahlt

Was das Archiv mit dem Vampirismus und anderen Untoten verbindet, ist die Idee eines unendlichen Lebens. Beide sind von dem Ideal unendlicher Wiederholbarkeit geprägt: Der Vampir, sofern er erfolgreich ist und seine tägliche Blutdosis erhält, wird mit dem ewigen Leben belohnt (oder meist eher bestraft) – genauso wie die archivierten Gegenstände und Bücher die jetzt Lebenden überleben sollen. Es ist die metaphysische Idee einer unendlichen Wiederholbarkeit, einer Idealität ohne Endlichkeit, die in der Populärkultur ein großes Faszinosum entfaltet und zum beliebten Stoff wird. Die Logik des Archivs wird gerade durch die Figur des Vampirs am besten repräsentiert.

Achtung: Neue Bibliotheksausweise [via] nur gegen Vorlage eines Kruzifixes.

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